HOW TO STAY POSITIVE - Kooperation mit Hannes

Sonntag, 13. November 2016

Ich melde mich nach laaanger Zeit auch wieder - Viel ist passiert und es wird noch mehr passieren, aber darauf möchte ich im nächsten Post genau eingehen :)
Heute möchte ich nämlich mit dem lieben Hannes ein ganz anderes Thema ansprechen: Das Glücklichsein. Vielleicht wisst ihr, dass ich mit ihm zuvor ab und an schon mal geschrieben habe - Er ist sehr aufgeschlossen und freundlich, weswegen ich auch immer gerne seine Snapchat Story schaue. Jedenfalls hat er in dieser mal von schlechteren Tagen berichtet und generell seine Meinung zum Glücklichsein vertreten, wodurch wir ins Gespräch gekommen sind.. Und letztendlich diese Kooperation entstanden ist!


Ich denke, jeder Mensch erleidet früher oder später Rückschläge, aber genauso kommt jeder irgendwann in den Genuss von Glück, Freude und Erfolg. Erfolg - Das ist etwas, was mich sehr glücklich macht. Gleichzeitig kann sie mich durch den Leistungsdruck oder einen Misserfolg genauso auch kränken. Dann verliert man kurzzeitig den Glauben an sich selbst, zweifelt und hinterfragt, ob das, was man da macht, tatsächlich auch das Richtige ist.
Meist bildet man sich an solchen Tagen dann ein, dass der Tag es so oder so nicht mehr gut mit einem meint, ein echter Pechtag eben. Dann schreibt man beispielsweise nicht nur eine schlechte Note, sondern ist generell sauer auf den Tag - Man gibt den Dingen keine Chance mehr (Dazu gleich mehr!).
So kenne ich es von mir und leider weiß ich auch, dass ich meine Gefühlslage immer nur sehr schwer vertäuschen kann. 


Das Leben kann gemein sein und sehr hart zuschlagen - Ich denke da immer wieder gern an ein Zitat:
Es kommt nicht darauf an, wie stark jemand zuschlagen kann, sondern wie viel Schläge jemand in Kauf nehmen kann, und danach wieder aufsteht.
Bevor man aber in der Lage ist "aufzustehen", muss man selber seine Lage erkannt haben. Es kann schon ein Zeichen der permanenten Unzufriedenheit sein, täglich an sich zu zweifeln, gerade am Ende des Tages, wenn man vieles reflektiert, oder man im schlimmsten Fall dann anfängt, zu weinen. In so einer Situation bin ich der Meinung, dass man seinen Gefühlen Ausdruck verleihen sollte. Denn wenn man das nicht macht, stauen sich mehr und mehr Gefühle zusammen, und irgendwann explodiert alles regelrecht, wenn ihr versteht, was ich meine.
Natürlich kann ich euch jetzt hier keine Glücksformel präsentieren, denn Glück, Freude und Erfolg sind Dinge, die jeder ganz individuell definiert.
Dennoch weiß ich, dass Unterstützung hilfreich sein kann - Ein positiver Nebeneffekt des Schlechten. Ich bin davon überzeugt, dass alles Schlechte einen Grund hat und man genauso auch etwas Positives davon hat.. Man muss es nur sehen!

Stellt euch vor: Ihr schreibt eine 5 in einer Klausur, sagen wir in Englisch, auf die ihr lange Zeit jeden Abend diszipliniert gelernt habt. Ihr müsst noch nicht mal viel gelernt haben, es würde schon ausreichen, wenn ihr bei Abgabe der Arbeit ein gutes Gefühl habt. Bei der Rückgabe seit ihr demnach logischerweise hoffnungsvoll, auch wenn der Schnitt sehr schlecht ist, hat man in seinem Hintergrund immer noch diesen kleinen Funken an Hoffnung.
Dann erhält man die Klausur, schaut sich die Note an, und alle Anspannungen und Hoffnungen verwandeln sich in Wut und Traurigkeit. Ihr lest euch eure Fehler immer nochmal durch, zickt eure Mitschüler/innen an, oder sagt einfach gar nichts mehr - Jeder hat da ja bekanntlich einen ganz eigenen Weg seine Gefühle auszudrücken ;)
Ihr geht noch kurz in die Stadt, wollt euch als Aufheiterung euer Lieblingsgebäckstück holen, das natürlich gerade heute ausverkauft ist - Also greift ihr zu einem Brötchen, was ihr gar nicht kennt und auch nicht haben wolltet. Schnell wollt ihr noch in den Bus steigen, der natürlich gerade heute ohne euch los fährt und ihr daher mit einem Freund/einer Freundin nach Hause fahren müsst. Schließlich sind eure Eltern natürlich gerade heute nicht Zuhause.


Diese Gedanken, die man an einen schlechten Tag hat, oder auch haben kann, könnte ich noch weiter auflisten.
Aber gerade beim Lesen ist euch sicherlich klar geworden, dass ich die Wut auf den Tag betont habe - Man verschließt sich und möchte vielleicht auch einfach nur seine Ruhe haben.

Was aber, wenn der Tag ganz anders gelaufen wäre? Was wenn man seine Wut bei der Rückgabe der Klausur über die jeweilige Note in Motivation umgewandelt hätte? Wenn man sich sagt: "Jetzt gebe ich erst richtig Gas", die Klausur wegpackt und mit ihr regelrecht abschließt. Wenn man seine Gedanken kurz mit seinen Freunden geteilt hätte, und erfahren hätte, dass man nicht alleine ist. Warum sich über das blöde Vollkornbrötchen ärgern, wenn man so oder so mal gesünder leben wollte? Warum das Verpassen des Buses nicht als Chance ansehen, damit man mit seinem Freund/seiner Freundin die Hausaufgaben noch schneller erledigen kann und endlich mal wieder die Möglichkeit hat, die Zeit mit netten Menschen zu verbringen?
Versteht ihr, was ich meine?
Die Lösung auf die Probleme findet ihr eigentlich nur in eurem eigenen Kopf, den auch nur ihr beeinflussen könnt.

Natürlich kann man auch noch mehr selber tun! Ein Sparziergang durch den Wald - So blöd es auch klingen mag - Wird euch auf andere Gedanken bringen. Frische Luft ist meines Erachtens tatsächlich eine der besten Möglichkeiten, sich zu beruhigen. Es kann hilfreich sein, sich von den negativen Dingen zu trennen (Mir hat es zum Beispiel geholfen, mich von Menschen zu distanzieren, die immer alles schlecht reden und einen somit auch beeinflussen), oder ein Glas Wasser zu trinken und einige Male kurz durchzuatmen.
Die Lösungen könnten so simpel sein, aber ich kenne es von mir, dass man manchmal einfach nicht den Wald voller Bäume sieht, haha!

Ich hoffe euch hat dieser Post gefallen! Vergisst nicht, auch bei Hannes vorbei zu schauen (Sein Post wird wahrscheinlich gegen Abend online kommen!).

Genießt euren Tag!
Lara

Kommentare:

  1. Wundervoller Text - das Beispiel mit der Klausur ist klasse :)
    es kommt, wie du selbst sagst, nur auf die richtige Betrachtungsweise an -> man sollte immer 2x denken: warum runterziehen lassen (auch, wenn das im ERSTEN Moment das nächstliegende ist) und die Hoffnung auf eine bessere Note verlieren, wenn man auch jetzt erst recht Gas geben kann?! (was einem zuerst vielleicht nicht einfällt, aber beim ZWEiTeN Mal denken die sinnvolle Lösung ist)
    lg

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    1. Danke! Ja, da hast du definitiv Recht. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir das selbst nicht immer so leicht fällt. Grüße zurück <3

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  2. Wow, echt ein super Text!
    Ich kann dr definitiv in allem nur zustimmen, auch das Beispiel mit der Klausur finde ich sehr gut gewählt!
    Egal in welcher Situation, man muss immer versuchen positives in der Sache zu sehen, auch wenn der positive Gedanke nur ganz klein und vielleicht auch banal ist.

    Alles Liebe, Anne
    www.basiccouture.blogspot.de

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  3. Liebe Lara-Sophie - Mich hat es sehr gefreut diesen Artikel mit dir gemeinsam veröffentlichen zu dürfen. Es ist ein Thema, welches uns alle betrifft. <3 Umso schöner ist es, wenn du nach Zeiten der Trauer wieder lachen kannst.

    XOXO Hannes

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    1. Ja, es hat mir ebenfalls sehr viel Spaß bereitet :)

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  4. Sehr schöner Post! :)
    Mir geht es tatsächlich eher vor Klausuren schlecht und am Ende denke ich mir nur, dass man ja nichts mehr dran ändern kann. Aber am Vorabend habe ich meist einen kompletten Nervenzusammenbruch.
    Dein neues Layout gefällt mir übrigens auch sehr gut! :)
    Alles Liebe, Jacqueline.
    dietagtraeumerin.blogspot.de

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    1. Haha ja das kommt mir sehr bekannt vor :D
      Dankeschön!

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  5. Hallo meine liebe Lara,

    ich finde deinen Text wundervoll!
    Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass ich genau die gleiche Einstellung habe, wie du.
    Alles hat einen Grund und in jedem Negativen ist auch etwas Positives.

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntagabend, Marie Celine
    http://marieceliine.blogspot.de

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  6. Wunderschöne Bilder und Eindrücke

    FOLLOW my Blog!!! Maybe we can follow each other!!!
    www.rimanerenellamemoria.de

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  7. Toller Text, sehr schön geschrieben :-)

    Liebe Grüße
    janaahoppe.blogspot.de

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