AFTERNOON WALKS - MEET DAMBO

Sonntag, 15. April 2018

Meine Lieben,
Vor kurzem habe ich euch berichtet, dass sich meine Familie einen Hund geholt hat. Ich habe euch dann gefragt, ob ihr daran Interesse hättet, wenn ich den Hund in meinen Blog bzw. einen Beitrag mit einbeziehe und viele von euch sprachen für diesen Vorschlag. Ich persönlich liebe ja Hunde, obwohl ich ursprünglich der totale Katzenmensch war. Trotzdem ist es natürlich noch was anderes, ob man nur von einem Hund als Haustier träumt, oder ob man dann mal wirklich einen hat. Und genau deswegen wollte ich euch heute einige Bilder sowohl von meinem Outfit zeigen, als auch einige von meinem Hund und ihn euch somit ein wenig vorstellen, haha!



Wie ihr seht, haben wir uns für einen kleinen bis mittel großen Hund entschieden, wobei ich um ehrlich zu sein, jeden Hund genommen hätte und das unabhängig von der Größe. Trotzdem haben meine Eltern einen hohen Wert darauf gelegt, dass wir nicht gleich eine Dogge oder so holen, da besonders große Hunde auch eine ganz andere Verpflegung benötigen.

Einen Hund wollte ich eigentlich schon immer. Wie jedes kleine Kind habe ich immer ab und an meine Eltern angefleht, ob wir uns nicht ein Haustier holen könnten. Damals entstanden da die ganz klassischen Debatten über Themen wie "Wer kümmert sich um das Tier, wenn xyz?" und so war das Thema irgendwie irgendwann vom Tisch. Als junges Mädchen hatte ich dennoch Glück, denn mein Wunsch nach einem Haustier schien bei meinem Eltern gedanklich beständig zu bleiben und so durfte ich mir, als ich so ca. 10 Jahre alt war, zwei Zwergkaninchen aussuchen. Die Begeisterung war hoch und natürlich liebe ich die Tiere heute noch, aber die Beziehung zu einem Kaninchen ist natürlich ganz anders als die zu einem Hund oder einer Katze. 


Ich wuchs auf, wurde älter und so im Alter von 16 Jahren kam der Wunsch nochmal nach einem Vierbeiner auf und festigte sich, als ich in die Oberstufe ging. Ab da an sagte ich meinen Eltern fast täglich, dass ich einen Hund haben wollte und irgendwann konnte ich sie überzeugen und auch sie bekamen Interesse an dem Thema. Wir sind also vergangenen Februar in mehrere Tierheime gegangen, denn es sollte ein Tier aus dem Tierheim werden, das so gesehen eine neue "Chance" kriegt, wenn ihr versteht, was ich meine. Ich hatte zu dem Zeitpunkt sehr großes Interesse an einem Schäferhund, allerdings war dieser meinen Elten zu groß und letztendlich muss ja die gesamte Familie mit dem neuen Familienmitglied auskommen. Nach langer Recherche und weiteren Tierheim-Besuchen fanden wir in einem besonders großen Tierheim unter anderem Dambo.
Dambo - er war im Tierheim eher unscheinbar und hielt sich ein wenig zurück. Als wir mit einem Mitarbeiter sprachen, empfahl er uns anhand von unseren Gegebenheiten den Hund und so gingen wir mehrfach mit ihm spazieren.


Das Coole daran war, dass er das Fell eines Schäferhundes hat, aber gleichzeitig die Statue eines Beagles - ein echter Mischling also. Ich persönlich gewann immer mehr Interesse an ihm, da er sehr sehr anhänglich war, immer gestreichelt werden wollte und ständig die Nähe des Menschen suchte.
Wir erfuhren, dass er aus einem Tierheim aus Polen kam, in denen die Tiere wohl nur etwas zu essen bekommen und weiteres wie Spatziergänge und Nähe zum Menschen ausbleiben.
Vielleicht ist er deswegen auch so kuschelbedürftig und springt (wie wir sagen wie ein Zirkuspferd) 20x auf allen Pfoten in die Höhe, wenn wir ihn anleinen und mit ihm spazieren gehen. An dieser Stelle muss ich auch echt sagen, dass es in den ganzen Tierheim generell sehr viele tolle Tiere gab, die ich am liebsten alle aufgenommen hätte. Wer also nicht viel Wert auf einen Rassehund legt, der findet im Tierheim echt tolle Tiere.


Dambo (Den Namen haben wir einfach übernommen. Kennt ihr noch den Film Dumbo? Wenn Dambo läuft, fliegen seine Ohren genauso wie in dem Film, haha!) werdet ihr sicherlich mehrfach hier oder auf meinen anderen sozialen Netzwerken noch sehen.

Farblich gesehen passte er an dem Tag, an dem ich mit meiner Mutter draußen Fotos gemacht habe, auch zu meinem Outfit, das hauptsächlich dunkle Farben aufwies.
Im tiefen Winter bin ich mehrfach mit dicken Pullis rumgelaufen, sodass ich irgendwann einfach keine Lust mehr auf die Hose-Pullover-Kombination hatte. Genau an dem Tag sah ich auf Instagram ein Bild mit einem Mädchen in einem Strickkleid und einer Wolljacke und lies mich davon inspirieren. Erinnert ihr euch noch an die Bilder aus Dubai, in denen ich ein graues Strickkleid trug? Sofort kramte ich es raus und kombinierte dazu ein paar winterliche Kleidungsstücke. Der Look ist einfach rein zufällig entstanden und ist mir dennoch irgendwie ganz gut gelungen, wie ich finde. Zusammen mit dem Schal und dem dicken Mantel habe ich nämlich gar nicht gefriert, fühlte mich aber auch nicht wie ein eingepacktes Michelin Männchen, was mit Daunenjacken und anderen dicken (eigentlich ja extra für den Winter geeigneten) Klamotten schnell geschieht.

 

Mittlerweile kennt Dambo auch schon einige Leute und andere Hunde aus dem Dorf, mit denen er sich sogar angefreundet hat. Neben dem freudigen Empfang, wenn man nach Hause kommt, trifft man mit einem Hund einfach so viele Leute, gewinnt neue Kontakte und wird oftmals auch angesprochen. Ich persönlich habe die Entscheidung für einen Hund noch kein einziges Mal bereut, wobei es natürlich ab und an auch Arbeit macht, dem Hund etwas beizubringen oder so, aber für mich ist es eine Arbeit, die Spaß macht - vor allem, wenn man sieht, wie sehr sich das Tier über die Wertschätzung freut.


 

Habt ihr Haustiere und was ist eins eurer liebsten Winteroutfits?

Lara

Kommentare:

  1. Dambo ist ja mal richtig süß! Den hätte ich auch am liebsten mitgenommen :) Für einen Hund fehlt mir leider die Zeit, aber 2 Katzen sollen bei mir definitiv noch einziehen, werde da auch im Tierheim schauen :) Das Outfit gefällt mir ebenfalls sehr gut :)

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  2. Zuerst einmal, sehr schönes Outfit!
    Das Thema Hund ist in meiner Familie auch schon ewig ein Thema, allerdings hat es bisher noch nicht geklappt da bei uns das größte Problem die Zeit ist. Auch wir hätten wenn dann einen aus dem Tierheim holen wollen und waren bereits einmal gucken, allerdings hat keiner so richtig zu uns gepasst, denn wir wollten für den Anfang auch erstmal einen kleineren Hund. Vielleicht schaffe ich mir einen Hund an, sobald ich alleine lebe. Da ich auch noch 2 Katzen zuhause habe, ist das Thema sowieso ein wenig schwieriger gewesen.
    Dein Hund sieht super süß aus und ich finde es klasse, dass ihr dem Tier ein neues Zuhause geschenkt habt!

    Liebe Grüße, Anne
    www.basiccouture.blogspot.de

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  3. Oh it´s so cute your poppy

    xx LL

    www.lalouuula.com

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  4. Liebe Lara,
    du siehst toll aus und Dambo ist auch zuckersüß! Ich kann deine Eltern sehr gut verstehen... Mein lieben zwar auch Tiere und haben eine Katze und ich wollte früher so gerne auch einen Hund haben, aber meine Eltern waren dagegen - Einfach weil man einen Hund nicht wie eine Katze mal eben den ganzen Tag alleine lassen kann, immer jemand raus muss usw. Und naja, sie hatten Recht! Als ich dann von zuhause ausgezogen bin, habe ich mir gleich 3 Monate später einen Hund geholt, übrigens auch aus dem Tierheim. Und naja zugeben muss ich (gerade weil ich auch alleine bin und nie mal i-wer anders mit dem Hund Gassi gehen kann oder so) macht einen ein solches Haustür schon ziemlich abhängig und ist wirklich viel Arbeit! Aber trotzdem würde ich meine Lina niemals hergeben wollen, denn sie gibt mir so viel zurück und ich mache das gerne :-).
    Viele liebe Grüße, Cindy

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