THINGS I'VE LEARNED AT 20

Montag, 22. Juni 2020

Im Mai bin ich 21 geworden - es ist also Zeit einiges zu reflektieren. Dies ist mittlerweile fester Bestandteil meiner Beiträge und ich finde es ist im Endeffekt immer schön zu sehen, wie man sich Jahr für Jahr weiterentwickelt. Vor allem im vergangenen Lebensjahr ist viel passiert: neben dem Abitur bin ich alleine vereist und habe bei all dem vieles dazu gelernt. Einiges ist einem natürlich vielleicht schon im Vorfeld indirekt bewusst, allerdings handelt es sich bei diesen „Lektionen“ um direkte Inhalte, die ich mit Erfahrungen aus dem vergangenem Lebensjahr konkret verbinde. 



Viele kleine Schritte werden zu Meilensteinen 
Diese Aussage kann man sowohl auf die Abiturzeit als auch mit der Zeit verbinden, in der ich vereist bin. Viele Kleinigkeiten, die zu Beginn meist unscheinbar wirken, können langfristig Großes bewirken - ein kleiner Gedanke kann zur Planung und anschließender Handlung bzw. Durchführung führen. Meist geht es daher nicht darum, direkt alles zu meistern, sondern sich zu überwinden und überhaupt erst anzufangen. Vor allem in der Schulzeit habe ich gelernt, mich auf einzelne Wochen und Monate zu konzentrieren und nicht auf die gesamte Abi-Zeit, was mir oft half.


Du kannst nicht alles planen 
Traurig aber wahr, haha! Ich liebe es Dinge zu organisieren, zu strukturieren und zu planen aber nichtsdestotrotz heißt das auch nicht gleich, dass der Plan funktioniert. Anfang des Jahres habe ich ein kleines Moodboard erstellt, in dem ich beispielsweise meine Ziele festhielt. Vieles konnte ich durch Corona nicht umsetzen, denn einige äußere Einflüsse kann man eben leider nicht verändern und muss damit mehr oder weniger klar kommen, wenn sie eintreten. Genauso habe ich gemerkt, dass sich meine Einstellung zu vielen Situationen geändert hat, sodass auch hier eine gewisse Planung fehlt bzw. nicht immer möglich ist. Aber das ist in Ordnung, denn letztlich glaube ich, dass einen sowas dennoch weiterbringt und am Ende auch Sinn ergibt.


Probier Neues aus!
Meine eigentliche Neigung zum Planen war auf Reisen fast völlig weg: Manchmal war ich irgendwo und wusste gar nicht, was ich als nächstes unternehme und habe einfach spontan mit Leuten geredet und somit auch neue Orte entdeckt. Offenheit für neue Kulturen und generell alles Neue ist auf Reisen glaub ich eins der wichtigsten Sachen überhaupt und so habe ich in Asien unter anderem auch viele neue Modestile für mich entdeckt. Vor allem feminine Kleidungsstücke beispielsweise ausgefallene Kleider von ORSAY haben mich beeindruckt. Überall sah man junge Frauen und Mädchen, die bunte Kleidungsstücke trugen, die oft durch Pastell-Farben sehr feminin wirkten. Ich finde es cool zu sehen, dass dieser Trend nun langsam auch nach Deutschland kommt und natürlich auch, dass ich mich an völlig neue Farben wende, da in meinem Kleiderschrank meist eher Schwarz, Weiß und Grau dominierten.


Für jedes Problem gibt es eine Lösung - auch wenn du sie vielleicht im Moment noch nicht siehst
Das verbinde ich vor allem mit meinen Problemen in Thailand, von denen ich euch bereits in einem vergangenem Beitrag berichtet habe. Vieles wollte ich mit meiner neuen Kreditkarte bezahlen, die aber in Thailand durch fehlende Bestätigung in Deutschland nicht funktionierte. Dadurch konnte ich erstmal so gut wie nichts machen - geschweige denn in meinem Hotel einzuchecken. Da kriegt man schnell mal Panik, weil man durch den großen Zeitunterschied in Deutschland häufig auch keinen Kontakt aufbauen konnte, um Hilfe von Außen zu bekommen. Ich hatte in dieser Situation zeitweise wirklich Angst, aber irgendwie - mit fehlenden thailändischen Sprachkenntnissen und dafür mit wilden Gestiken - habe ich es dann doch noch geschafft und nach längerer Zeit auch Hilfe aus Deutschland erhalten. An solchen schwierigen Situationen wächst man definitiv - vor allem wenn man alleine unterwegs ist!:)


Was habt ihr im vergangenem (Lebens-)Jahr gelernt? 

- In freundlicher Zusammenarbeit mit ORSAY -

Lara

Kommentare:

  1. Das sind wirklich tolle tipps und mit einigen punkten kann ich mich auf jeden fall identifizieren. Man lernt wirklich jedes jahr, wenn nicht jeden tag, neue lektionen dazu :)

    Sandy GOLDEN SHIMMER

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  2. Echt einige wichtige Dinge, die du da gelernt hast! :) Gerade in dem Punkt, dass sich nicht alles planen lässt, erkenne ich mich gerade gut wieder. Durch Corona haben sich so viele Dinge beruflich und privat für mich geändert, da halfen meine gut strukturierten Pläne rein gar nichts :D

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  3. Toller Beitrag und wunderschöne Bilder! :)
    Ich habe im letzten Lebensjahr mal wieder gemerkt, dass man nie aufgeben sollte und auch schwierige Phasen vorbeigehen.

    Liebe Grüße,
    Jana

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  4. Da hast du Recht - man lernt wirklich viel in einem Jahr. Finde es rückblickend immer wieder erstaunlich, wie vieles sich verändert und vor allem auch wie sehr man sich selbst verändert.

    Das mit dem alleine Reisen ist mega. Ich war nach dem Abi mit einer Freundin unterwegs und wäre in so einigen Situationen alleine wahrscheinlich verzweifelt. Wobei ich dann letztes Jahr auch zweimal alleine unterwegs war und alles super gemeistert habe. Also wenn man muss, dann kann man alles schaffen und jedes Problem kriegt man irgendwie gelöst.

    Corona hat uns allen ja sowieso einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich glaube aber, dass wir durch diese unerwartete globale Riesen-Krise so einiges gelernt haben oder noch lernen können. Man past sich an jede noch so blöde Situation an und das haben wir in den letzten Monaten deutlich gemerkt.

    Die Bilder sind übrigen toll geworden <3

    Ps. Alles Gute nachträglich!!

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

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  5. Ein toller und tiefgründiger Post. Vor allem das mit den kleinen Schritten und dass es für alles eine Lösung gibt ist so wichtig und wahr. Da hast du ja im letzen Lebensjahr durch das Abitur und die Reisen einiges erlebt und das so schön reflektiert.

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