CORONA AND ME - TRAVEL AND LIFE UPDATE

Mittwoch, 15. April 2020

Meine Lieben,
Die letzten Wochen waren für mich und sicherlich auch für euch nicht ganz einfach. Das Coronavirus hat so gut wie das gesamte alltägliche Leben lahm gelegt und viele Sachen, die wir sonst als selbstverständlich betrachteten, sind derzeit schlichtweg nicht mehr möglich und durchführbar. Sicherlich erinnert ihr euch noch an meine letzten Beiträge, in denen ich euch aus Thailand von meinen Reisen berichtet habe oder direkt zu Beginn des Jahres, als ich darüber schrieb, dass ich unbedingt mehrfach verreisen wollte. Doch nun ist das Virus da - wie geht es mir geht, ich damit umgehe und inwiefern ich davon betroffen bin, erfahrt ihr in diesem Beitrag!



Es könnte so einfach sein: einfach zum Reisebüro fahren und die nächste Reise buchen oder individuell selbst tätig werden. Dann schnell zum Flughafen und ab geht‘s - die Welt wartet!

So einfach habe ich es mir zugegebenermaßen auch vorgestellt und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Auswirkungen von Corona zu Beginn - wie viele andere wahrscheinlich auch - unterschätzt habe. Oft hörte man zu Beginn ja, dass das Ganze wie bei einer Grippe sei und gar nicht so schlimm wäre und auch ich hatte viel Hoffnung. 


 Ich merkte zwar auf meinen Reisen, dass es etwas „anders“ war als sonst, aber sonst probierte ich, die Situation zu ignorieren. Am Flughafen wurde ich in Thailand immer gefragt, ob ich aus einem Risikogebiet komme und ob ich krank wäre - in Indonesien musste ich hierfür beispielsweise eine Health Card mit mir führen und stets bescheinigen, dass ich gesund bin. In Bangkok liefen die meisten Leute zudem mit Masken herum und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich auch Masken geschenkt bekommen habe oder mir die Menschen vor Ort ihre Sorgen vor möglichen Auswirkungen auf den Tourismus mitgeteilt haben. Diese ganzen Maßnahmen habe ich alle für gerechtfertigt gehalten, aber ich habe es nicht für möglich gehalten, dass meine Reisen so sehr beeinträchtigt werden.




Dabei hatte ich eigentlich Glück: Ich konnte dieses Jahr noch verreisen und konnte alles so erleben wie ich es gebucht und vor allem gewollt hatte - ich musste nicht von jetzt auf gleich meinen Koffer packen und Asien direkt verlassen und mehrere Umwege auf mich nehmen.
Dennoch: Vor etwas mehr als einer Woche wäre ich aus meiner nächsten zweiwöchigen Reise zurückgekommen. Kurz zuvor gab es ein Einreiseverbot für alle deutschen Touristen, sodass dies natürlich abgesagt wurde. Wenigstens handelte es sich dabei nicht um eine Individualreise, wie meine Reisen nach Thailand oder Indonesien, sodass das Geld zurückkommt und alles geregelt ist.


Trotzdem ist die Enttäuschung selbstverständlich groß, weil ich der Reise sehr entgegengefiebert habe. Allerdings habe ich schon von anderen mitbekommen, dass sie viel schlimmere Probleme und Auswirkungen erleben. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es für jetzige Abiturienten sein muss, für Leute, die eine komplette Weltreise geplant oder gebucht haben oder einfach nur für die Ärzte, die derzeit Höchstleistungen erbringen.


Wie es für mich genau weitergeht ist wie bei allen anderen derzeit unklar. Ich bin gespannt darauf, wie es weitergeht und verbringe die freie Zeit nun mit anderen Dingen. Vor kurzem habe ich mir Leinwände, Farben und eine Staffelei geholt, die ich nun mehrmals nutze und dann kreativ werde. Genauso habe ich mir eine Switch gekauft, die erst gestern angekommen ist. Seitdem spiele ich fast ständig Animal Crossing und liebe es, mich in diese Welt hineinzuträumen, in der Corona mal keine Rolle spielt. Ansonsten habe ich wie viele andere vermutlich auch aufgeräumt und mir einfach mal Zeit für mich genommen.


Ich glaube schon, dass das alles nicht so schnell vorbei sein wird und erstmal weiterhin das Leben von uns allen prägen wird - umso wichtiger ist es, dass jeder eine kleine „Flucht“-Möglichkeit im Form von einem Hobby hat, mit dem man sich entspannen und ablenken kann. Denn ansonsten wird man einfach traurig und pessimistisch. Ich habe auch das Gefühl, dass viele Leute gerade irgendwie durchdrehen - wenn ihr versteht was ich meine :D


In Asien hatte ich einfach das Gefühl, dass die Vorsichtsmaßnahmen eher getroffen wurden, die Leute etwas lockerer waren und alle ihr Ding machen konnten - auch wenn die Situation zum jetzigen Standpunkt sicherlich eine andere ist. Direkt als ich in Deutschland gelandet bin wurde ich am Gepäckband mit den neusten Corona Meldungen bombardiert und ich finde es erschreckend zu sehen, wie die Menschen mittlerweile Nahrungsmittel bunkern, Einweg-Handschuhe und Masken einfach auf die Straße werfen und in dieser Ausnahmesituation sich derart verändern, dass man sie kaum wiedererkennt. Ich bin gespannt, ob auch dies so bleibt, wie es weitergeht und vor allem wie es nach dieser Krise so wird und abläuft - alles sind ja derzeit nur Spekulationen, sodass es weiterhin spannend bleibt.


Zudem bin ich derzeit auf meinem Instagram Profil sehr aktiv, wo ihr schon einige Fotos von meinen Reisen sehen könnt. Aber natürlich werden auch hier auf dem Blog hoffentlich bald weitere Bilder folgen!



Wie geht ihr mit der jetzigen Situation um?

Lara

Kommentare:

  1. sehr schöner post. Ich hoffe sehr, dass das ganze bald ein ende hat und wir bzw. du weder reisen kannst :)

    Sandy GOLDEN SHIMMER

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    1. Das hoffe ich auch, haha! Bin schon gespannt darauf, wie lange es noch so weitergehen wird. Danke dir!

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  2. Ganz tolle Bilder :) Ich hoffe auch, dass sich die Lage bald verbessert...

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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  3. Ein interessanter Einblick - gerade, da man mal hört, wie es so auf der anderen Seite der Welt aussah :) Für mich selbst hat sich jetzt nicht wahnsinnig viel verändert, außer dass ich natürlich privat eingeschränkt bin und nicht mehr als Einkäufe erledige oder spazieren gehe. Zu Hause habe ich noch einiges zu tun, versuche mich da z.B. neuen Blogposts zu widmen oder was Sinnvolles zu erledigen. Ansonsten bin ich ganz froh, arbeiten zu gehen und dadurch rauszukommen und einen geregelten Alltag zu haben.

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    1. Das stimmt - vor allem jetzt merkt man, wie wichtig es ist eine Struktur und Regelung in den Tag zu bringen.
      Danke!:)

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  4. Toller Post! Kannst wirklich Glück haben, dass du das Geld zurück bekommen hast! Leider geht es da vielen ganz anders...
    Ich habe seit der Krise auch angefangen Sims zu spielen. Davor hatte ich ganz vergessen wie viel Spaß man daran hat - die Quarantäne hat also auch gute Seiten :)
    Kristine | kristykey

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    1. Das stimmt, sowas habe ich auch schon von einigen gehört.
      Und ja Sims habe ich auch echt lange gespielt :D Danke xx

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