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A NEW PERSPECTIVE

Sonntag, 11. März 2018

Es ist etwas mehr als zwei Monate her, dass ich mich hier auf meinem Blog gemeldet habe. Für einige Blogger sind solche Abstände komplett normal, da sie einfach dann bloggen, wenn sie Zeit und Lust finden bzw. haben. Das mache ich in irgendeiner Weise natürlich auch, allerdings ist es mir persönlich einfach wichtig, diesen Blog mehrmals und möglichst oft mit Inhalten zu füllen.
Erstmal möchte ich mich demnach für die dennoch anhaltende Aufmerksamkeit bedanken, die dieser Blog trotz meiner Abwesenheit erfuhr. Mittlerweile hat der Blog mehr als 100.000 Seitenaufrufe, was für mich ein großer Meilenstein ist. An diesem möchte ich aber auch weiterhin arbeiten, mich verbessern und euch auf dieser Reise mitnehmen.
Irgendwie ist es somit auch ein wenig neu und befremdlich wieder zu bloggen - auch wenn es eben "nur" zwei Monate waren. Demnach möchte ich euch heute von dem berichten, was so alles passiert ist und von dem was noch kommt. Meist habe ich dafür Posts mit meinen Zielen für das kommende Jahr geschrieben. Im Anbetracht aber, dass wir mittlerweile den Frühling haben und es nun auch endlich wieder wärmer wird, erscheint mir das ein wenig merkwürdig. 

NEXT DESTINATION: INDEPENDENCE

Donnerstag, 2. Februar 2017

Vielleicht habt ihr es mitbekommen, aber ich habe in einem meiner Posts vor kurzem erwähnt, dass ich 2 Wochen in München verbringen werde - Allein in einer Großstadt als 17-Jährige. Nun geht es am Samstag los, und um ehrlich zu sein, bin ich auch schon ein wenig aufgeregt. Ich freue mich darauf, einige liebe Menschen wiedersehen zu können, bin genauso aber auch etwas nervös. In München mache ich nämlich in einem Klinikum ein Praktikum. Ich weiß  auch noch nicht, was ich machen werde, wie mein Tag aussehen wird.. So viele Gedanken, die in meinem Kopf herumschwirren!
Ich fahre demnach auch die knapp 600 km komplett alleine mit dem Zug - Irgendwie kann ich das selber nicht glauben, denn ich werde selbstständig alles organisieren müssen.
Zwar kenne ich mich in München gut aus, aber man spekuliert trotzdem und macht sich vielleicht auch unnötig Sorgen. Selbstständig umsteigen, in den richtigen Zug und Waggon, sich am riesigen Hauptbahnhof in München zurecht finden, dann die Wohnung am späten Nachmittag zu Fuß suchen, Lebensmittel kaufen, Wäsche waschen.. So viele eigentlich "normale" Sachen, die in meinem Kopf sind und mich so gesehen auf eine Probe stellen werden. Glücklicherweise kenne ich in München einige Leute, die mir im Notfall helfen können, aber es ist einfach das Gesamtpaket - Versteht ihr? Ich schätze die Hilfe anderer Menschen sehr, aber dieses Mal will ich es mir mitunter auch selbst beweisen. Zeigen, dass ich dieser Herausforderung gewappnet bin.
 Ich bin zuvor schon oftmals alleine mal mit dem Zug in eine größere Stadt gefahren - Klar, wenn man in einer Kleinstadt wohnt und mal was anderes sehen möchte, als nur 3 Läden und eine Bäckerei. Alles hat eigentlich immer geklappt und wenn nicht, dann habe ich es trotzdem irgenwie gemeistert. Ich habe auch keine Angst fremde Leute anzusprechen - So gesehen müsste es auch keine Probleme geben.. Oder?

A NEW CHAPTER..

Samstag, 25. Juni 2016

Hallo, meine Lieben!
Ich hoffe es geht euch gut und ihr konntet genauso gut in das Wochenende starten, wie ich (dazu später mehr). Vielleicht gehört ihr ja aber auch zu den Glücklichen, die jetzt schon Ferien haben..:P
Jedenfalls wollte ich heute ein naja.. etwas ernsteres Thema ansprechen. "A new chapter" - diese Überschrift soll die bevorstehenden Veränderungen verdeutlichen.

Nun bin ich 10, um ehrlich zu sein, 11 Jahre zur Schule gegangen. Irgendwie schon heftig, wenn man sich diese Zeitspanne vor Augen hält und bedenkt, dass man nahezu einen ganzen Tag in der Schule verbringt.
Aber wozu eigentlich?
Natürlich um zu lernen, sich auf das "echte Leben" vorzubereiten, wie zum Beispiel unter anderem auf einen Beruf. Wir lernen, wie man eine Gedichtsanalyse schreibt, das Logarithmieren, oder wie viele Chromosomen ein Mensch hat.
Ich finde, dass Bildung wichtig und unbezahlbar ist, und das nicht nur weil viele Informationen einem im Leben weiter helfen können. Aber irgendwie finde ich, dass von der heutigen Generation sehr viel abverlangt wird. In einer Woche teilweise mehrere Klausuren, Tests und wenn man mal einen schlechten Tag hatte und nicht die gewünschte Leistung erbringen konnte, kommen natürlich auch noch Vorträge bzw. Referate hinzu. Dabei muss man bedenken, dass viele dabei von 6 Uhr am Morgen bis 15/16 Uhr am Nachmittag in der Schule anwesend sind. Dazu kommen noch Hausaufgaben und einige Jugendlichen sind ja beispielsweise im Verein auch noch tätig.
Was ich damit sagen möchte ist, dass wir bedingt echt viel Stress ausgesetzt sind. Natürlich ist das jeder irgendwie immer mal wieder, sprich unabhängig von der Generation oder Altersklasse, aber ich führe mir dann immer wieder eins vor Augen: Ist das alles? Ist es das, was ich wirklich will? Will ich lernen, mein Abitur machen, um nachher irgendeinen Beruf mein Leben lang auszuführen? Das mag übertrieben formuliert sein, aber ich schätze, ihr wisst was ich meine.
Wann machen wir also mal, was wozu wir nicht gezwungen sind? Erst beim Erstellen der Klassenzeitung begegnete mir ein Zitat meiner Klassenlehrerin:

Du bist nie komplett frei von Zwängen.