Meine Lieben,
schon seit ein paar Monaten habe ich hier auf dem Blog nichts mehr von mir hören lassen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen – und wie so oft merkt man erst im Rückblick, wie viel eigentlich passiert ist. Gerade das vergangene Jahr 2025 hatte es in sich, da es vor allem von Veränderungen und Herausforderungen geprägt war.
All das möchte ich in dem heutigen Beitrag reflektieren. Ich möchte zurückblicken und vielleicht auch ein Stück weit mit dem letzten Jahr abschließen.
Schauen wir zuerst in den Beitrag, den ich zu Beginn des Jahres 2025 mit meinen Zielen verfasst habe. Eins meiner Ziele war das Beenden meines Masterprojekts - das ist in meinem Studium das Entwickeln und Durchführen einer eigenen Studie, die sich über zwei Semester erstreckt. Das Projekt war sehr zeit- und arbeitsintensiv, aber ich habe das Projekt erfolgreich beenden können. Ich erinnere mich noch genau daran, wie glücklich ich war, als ich am letzten Tag des Kurses den Raum verließ und mit einer Kommilitonin bei einem gemeinsamen Essen in München das Bestehen feierte.
Ein weiterer Wunsch von mir war das Absolvieren eines Praktikums. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich zu Beginn des Jahres ständig nach Stellen zu Praktika und Werkstudentenstellen schaute. Die Stellen waren an den verschiedensten Orten in Deutschland, da ein weiteres meiner geplanten Vorhaben war, umzuziehen. Irgendwie fühlte ich mich in meiner Wohnung in Augsburg nicht mehr so wohl. Dafür war nicht nur ein versuchter Einbruch in meine Wohnung verantwortlich, sondern auch die große Distanz zu meiner Familie und meinen Freunden in Nordrhein-Westfalen. Zu Begin meines Bachelorstudiums war Augsburg ein aufregender Ort. Weit entfernt von meinem gewohnten Umfeld, in einem anderen Bundesland mit fast 600 km Entfernung, war es mit Anfang 20 eine kleine Herausforderung, mich neu zurechtzufinden und mir in Bayern ein neues Umfeld aufzubauen. Aber irgendwie war die Zeit einfach vorbei: Ich sehnte mich nach meiner Heimat und nach einer Veränderung.
Vor allem die Unsicherheit war zu Beginn des Jahres von 2025 präsent. Ich hatte Respekt vor einem Umzug - schließlich hatte ich nicht zwei Rucksäcke zum Umziehen, sondern eine 2-Zimmer Wohnung voll mit Möbeln. Und lange Zeit war ja auch nicht klar, wie und vor allem wohin es für mich gehen würde. Umso schöner war es, dass ich gleich zu Beginn des neuen Jahres im Februar ein anderes Vorhaben umsetzen konnte: meine Reise nach Dubai. 2017 war ich dort das erste Mal und wollte seitdem nochmal dorthin. Wir hatten ein super schönes Hotel und ich erfüllte mir einen kleinen Traum: Ich absolvierte einen Fallschirmsprung über The Palm und hatte beim Sprung aus dem Flugzeug eine spektakuläre Aussicht. Bis heute bin ich stolz darauf, dass ich mir diesen Wunsch erfüllt habe. Gleichzeitig stellte sich der Fallschirmsprung als eine sehr extreme und körperlich wie mental anstrengende Erfahrung heraus, die rückblickend anders war, als ich sie mir vorgestellt hatte. Zudem verbrachten wir einen Tag in Abu Dhabi und ich machte dort dieselben Fotos, die ich in meinem Vision Board für 2025 festhielt. Insgesamt war es ein wunderschöner und rundum gelungener Urlaub, an den ich immer noch gerne zurückdenke.
Zwischen all der Unsicherheit Zuhause in Deutschland über meinen weiteren Werdegang, freute ich mich sehr über die Zusage zu meiner Werkstudentenstelle im Marketing in der Zentrale von Rossmann. Damit stand für mich auch mein neuer Wohnort fest: Hannover. In einem meiner Instagram Story Postings habe ich geschrieben "heute hier, morgen da" und genau das beschreibt eigentlich das viele hin und her. Während ich ein spannendes Seminar zum investigativen Journalismus bei einem SZ-Reporter in München absolvierte, war ich parallel nun auch mit der Wohnungssuche in Hannover beschäftigt. Das war ein kräftezerrender Akt, aber ich habe eine superschöne und günstige Dachgeschosswohnung gefunden, für die ich im Juni meine Schlüssel erhielt. Zuvor stand aber noch im Mai mein 26. Geburtstag aus - Ich dekorierte mein Zimmer dementsprechend und feierte mit meinen Eltern bei Kaffee und Kuchen.
Parallel dazu suchten wir nach Umzugsfirmen. Da mein Vater zeitweise krank war, war klar, dass wir lieber eine professionelle Firma engagieren, da meine Mutter und ich uns einen Umzug mit so vielen Möbeln und einer so großen Distanz nicht zutrauten. Und als es dann so weit war, hatten meine Mutter, mein Onkel und ich genau 3 Tage, um von NRW nach Bayern hin und zurück zu fahren, alle Möbel abzubauen, das Zeug aufzuräumen und alles sauber zu machen. Ich weiß noch genau, wie voll meine damalige Küche mit Umzugskartons war. Zum Glück unterstütze uns ein Umzugsunternehmen dabei, den ganzen Krempel nach Hannover zu bringen. Dort begann dann der Aufbau, die Orientierung in der neuen Wohnung und ab Mitte Juni meine neue Arbeitsstelle. Diese Zeit während der Jahreshälfte war sehr aufregend und ich war glücklich. Es fühlte sich so an, als ob alle meine Wünsche in Erfüllung gingen.
Doch die fröhliche und aufgeregte Stimmung wandelte sich schneller als gedacht. Ende Juli verstarb mein Vater sehr plötzlich und die Freude verwandelte sich in Erschöpfung und Trauer. Der Verlust eines Elternteils ist sehr schmerzhaft und für mich absolut nicht vergleichbar mit anderen zuvor erlebten Trauerfällen. Nicht nur die Trauer, sondern auch die viele zusätzliche Arbeit, die mit einem Trauerfall einhergeht, belastete mich sehr. Bis heute habe ich immer noch ab und an Trauerphasen, bin aber zwischen all den negativen Aspekten unglaublich dankbar, dass ich zuvor den Umzug hinter mich brachte. Meine Mutter meinte einmal, dass ich intuitiv das richtige Bauchgefühl hatte und diesem gefolgt bin - wäre ich weiterhin in Bayern geblieben, wäre es mir nicht möglich gewesen, meine Familie in dieser harten Zeit zu unterstützen und natürlich auch meine eigene Trauer so zu verarbeiten. Der Trauerfall beschattete den ganzen Spätsommer und dämpfte meine Energie.
Die Zeit war sehr anstrengend und umso erholsamer war es, Monate später nochmal zu verreisen. Im Oktober reiste ich nach Marrakesch - eine Reise, von der ich hier auf meinem Blog noch gar nicht berichtet habe. Grund dafür war vor allem die Trauerphase, aber auch der parallele Start meiner Masterarbeit. Mitte des Jahres, zwischen all dem hin und her, startete nämlich die Anmeldung meiner Masterarbeit: Ich überlegte mir ein Thema und bin seither fast jeden Tag neben meiner Arbeit am Schreiben. Bereits während meiner Bachelorarbeit im Jahr 2023 war es eine Zeit lang ruhiger auf meinem Blog und so wird es vermutlich bis zur Abgabe meiner Masterarbeit auch noch weiterhin eher unregelmäßig neue Beiträge hier geben. Neben all dem erkrankte mein Hund mehrfach und brauchte intensive Pflege, was das Jahresende ebenfalls beschwerte. Trotzdem gab es auch noch schöne Momente. Ein Highlight am Jahresende war die Weihnachtsfeier meiner Arbeit, bei der ich 2 Konzertkarten bei einem Gewinnspiel gewann. Die Feiertage und die Ruhe taten mir generell sehr gut und ich war unglaublich froh, das Jahr 2025 dann auch hinter mir zu lassen.
Alles in einem war es ein Jahr, das so ganz anders war, als ich es mir zu Jahresbeginn vorstellte. Allein der Gedanke, dass mein Leben noch vor einem Jahr so ganz anders aussah, ist einfach heftig. Die Urlaube des Jahres werden mir in guter Erinnerung bleiben, aber ansonsten war besonders die zweite Jahreshälfte sehr anstrengend und kräftezerrend.
Wie war das Jahr 2025 für euch?
Lara

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